Neues aus der Entwicklung - 1. Halbjahr 2022

Neues aus der Entwicklung: 1tes Halbjahr 2022

Seit unserem letzten Beitrag hat sich wieder sehr viel in unserer VARIO 8 getan.

Wir möchten Sie über spannende Neuerungen wie z.B. unser Modul „Kassenbuch“, die Anbindung an die Plattform „TAXDOO“ und an den Versanddienstleister „Logiline“ oder Erweiterungen zur Umlagerung mit Lagerplätzen, Neuerungen in der Artikelverwaltung und vieles mehr informieren.

Wie gewohnt haben wir alles für Sie übersichtlich zusammengefasst. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern unseres Beitrages „Neues aus der Entwicklung“.



Neues VARIO-Modul Kassenbuch

Für eine einfache und sichere Bargeldverwaltung haben wir für Sie ein neues Modul entwickelt – das VARIO Kassenbuch!

Gewinnen Sie Zeit, denn das Ausfüllen von Vordrucken und Tabellen zu internen Bargeldbewegungen entfällt. So werden zum Beispiel Belege einfach verknüpft, der tagesaktuelle Saldo angezeigt oder die Kassenbuch-Aufzeichnungen an DATEV übergeben.

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Anbindung an die Plattform TAXDOO

Sie können nun die Plattform TAXDOO an Ihre VARIO anbinden.

TAXDOO bietet u.a. eine einfache EU-weite Umsatzsteuer-Lösung für das E-Commerce-Business an. Durch die Anbindung an VARIO werden z.B. seitens TAXDOO Transaktionsdaten gesammelt und umsatzsteuerlich ausgewertet. Daraus ergeben sich viele Vorteile wie z.B. das Wegfallen von manuellen Datenanalysen oder der Überwachung umsatzsteuerlicher Pflichten.

Neues aus der Entwicklung TAXDOO Export

Weitere Informationen zur Einrichtung



Lager und Versand

Vereinfachte Umstellung auf Lagerplätze

Es ist jetzt über die Stapellagerumbuchung möglich, von einem Lager ohne Lagerplätze auf ein Lager mit Lagerplätzen umzulagern. Dies ist hilfreich, wenn Sie Ihr System auf ein Lager mit Lagerplätzen ändern möchten.

Neues aus der Entwicklung Vereinfachte Umstellung auf Lagerplätze

Ist ein Lager mit Lagerplätzen angegeben und ein Ziellagerplatz, wird ohne Einlagerungsschein umgelagert. Wurde jedoch ein Lager mit Lagerplätzen angegeben, aber kein Ziellagerplatz gewählt, so wird ein Einlagerungsschein angelegt und die Ware muss noch eingelagert werden.



Kommissionierung innerhalb der Produktion

Es ist nun möglich, benötigtes Material für einen Produktionsauftrag zu kommissionieren. Voraussetzungen sind hierfür eine Auftragsart „Kommissionierung für die Produktion“ sowie zwei Lager (Nachlege- und Materiallager). Außerdem empfehlen wir, eine eigene Belegart vom Typ „Kommissionierschein“ in der Parameterverwaltung anzulegen.

Neues aus der Entwicklung Kommissionierung innerhalb der Produktion

Die Produktionsaufträge können alle im Stapel in die Kommissionierung übergeben werden.

Weitere Informationen zur Einrichtung



Versandanbindungen

Die Versenderschnittstelle zu DHL Versenden 3 wurde um die Produktart "Warenpost International" erweitert.

Der Versanddienstleister Logiline kann jetzt an die VARIO angebunden werden.

Für den Versender DPD Cloud gibt es jetzt in der Versenderverwaltung -> Label Einstellungen, die Funktion "Label zusammenfassen". Bei aktivierter Option werden die Labels für alle Pakete eines Beleges in einer PDF-Datei erzeugt.

Für den Versender DPD Print wurde „B2CRetoure“ als Produkt entfernt und als Zusatzoption hinzugefügt. Retourenpakete werden beim zurücklesen der Paket-Nr. für den jeweiligen Beleg im Paketgrid angelegt.

Wichtig: Im Laufe der nächsten Version wir der Versand über DHL Versenden 2 deaktiviert. Bitte stellen Sie daher, falls noch nicht geschehen, auf die neuste Anbindung DHL Versenden 3 um - zur Anleitung.



Amazon

Umstellung auf SP-API durch Amazon

Wie Sie sicher bereits durch Amazon selbst, unsere News oder unser letztes Infoschreiben erfahren haben, führte Amazon eine Migration seiner Schnittstelle durch – „MWS zur SP-API“.

Folgende Fälligkeitstermine wurden hierbei von Amazon vorgegeben:

  • MWS Versand durch Händler, Bestellungen und Berichte: 31. Juli 2022 (Die endgültige Abschaltung erfolgte am 09.08.2022)
  • MWS Produkte: 30. September 2022
  • Alle anderen MWS-Abschnitte 31. Dezember 2022

An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, falls noch nicht geschehen - bitte die Umstellung durchführen! Voraussetzung für die Umstellung ist mindestens die Version 8.4.20.

Informationen zur Umstellung


Da für uns als Schnittstellen-Anbieter die Migration eine nahezu komplette Neuentwicklung der Anbindung darstellt und gleichzeitig der Funktionsumfang erweitert wurde sowie die Anforderungen von Amazon an uns als Entwickler gestiegen sind, haben wir unsere Preise für den Neuerwerb der Schnittstelle und die Softwarepflege angehoben. Hierüber haben wir Sie Ende Juli schriftlich informiert.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an unseren Support oder an Ihren VARIO-Ansprechpartner.



Anbindung mehrerer Amazon Marktplätze

Es ist nun möglich, mehrere Amazon-Marktplätze (DE, FR, usw.) auch im Upload anzubinden. Sie können also mehrere Filialen mit demselben Amazon-Account verbinden. Jede Filiale muss dann einem unterschiedlichen „Marktplatz“ zugewiesen sein.

Somit können Sie nun mittels mehrerer Filialen in mehreren Marktplätzen listen und die Aufträge werden beim Download auch immer auf die entsprechende Filiale angelegt, die zum entsprechenden Marktplatz gehören:

Neues aus der Entwicklung Anbindung mehrerer Amazon Marktplätze

Eine dieser Filialen kann mit dem Haken „Aufträge anderer Marktplätze importieren“ gekennzeichnet werden, wodurch dann alle Aufträge, für die keine eigene Filiale existiert, trotzdem importiert werden können.

Zur Einrichtung



Import von Stornierungsanforderungen

Über die Amazon-Schnittstelle können nun auch Stornierungsanforderungen des Kunden importiert werden.

Sollte sich der Auftrag noch im Status „gespeichert“ oder „gebucht“ befinden, wird er automatisch aufgelöst. Sollte der Auftrag bereits übernommen worden sein, so wird dies als Meldung im Webshopimport ausgegeben. Um diese Funktion nutzen zu können, aktivieren Sie im Amazon-Seller-Central bitte die Ausgabe der Spalte „Käufer möchte stornieren“ innerhalb des Verkaufsberichtes.



Weiteres aus dem E-Commerce

eBay

Änderung bei der eBay-Replikation: Sollten Sie bei eBay die Funktion „Nicht mehr vorrätig“ nutzen, mussten Sie bisher die Artikel in VARIO einzeln kennzeichnen, für die das Listing bei nicht verfügbarem Bestand deaktiviert statt beendet wird. Nun ist es möglich, dies filialabhängig für alle Artikel einzustellen. Sie haben dafür in der Filiale im Reiter „eBay Upload“, folgende Möglichkeiten:

Ihre bereits eingerichteten Filialen wurden automatisch auf „Für jeden Artikel entscheiden“ eingestellt, was der bisherigen Logik in VARIO entspricht. Neue Filialen werden nun mit „Immer verwenden“ eingerichtet, da dies dem Wunsch der meisten VARIO-Nutzer entspricht. In den Webshopdaten des Artikels erscheint der Haken „‚Nicht mehr vorrätig‘ nutzen“ nur noch, wenn in der Filiale „Für jeden Artikel entscheiden“ eingestellt ist.


OTTO

Für Otto-Market ist nun auch die Option „Filiale ist Kunde“ in der Filialverwaltung unter dem Reiter Webshop - -> Otto Market, einstellbar. Damit werden Otto-Orders auf Haupt- und Rechnungsanschrift der Filial-Adresse angelegt.

Wenn man einen Stammdatenabruf der Kategoriedaten aus Otto heraus durchführt, werden ab sofort auch die Variantenattribute mit eingepflegt. Damit können Variantenbildende Attribute (aus Otto-Sicht) bei uns in den Variantenattributen oder in den Kategorieattributen gepflegt werden. Wenn man ein Kategorieattribut mit demselben Namen einstellt, wie ein Variantenattribut, dann wird das Kategorieattribut bevorzugt und übermittelt.

Bei Otto Market werden nun auch die Marken/Brands mit dem Stammdatenabruf abgerufen und können in den Webshopeigenschaften eines Artikels im Reiter Otto geprüft werden.


Shopware 5

Für Shopware 5 kann in der Filialverwaltung nun die Option "VPE bei Upload Artikelgewicht beachten" gesetzt werden. Wenn die Verpackungseinheit eines Artikel ungleich 1 oder 0 ist, wird das Artikelgewicht durch die VPE geteilt. Dies kann bei der gewichtsabhängigen Versandkostenberechnung in Shopware 5 hilfreich sein.

Beim Shopware 5-Orderabruf werden nun auch Währungsinformationen (Währung und Kurs) beachtet, sofern diese korrekt übermittelt und die Währung nicht der in VARIO hinterlegten Landeswährung entspricht.


Shopify

Für Shopify ist jetzt auch der Artikelupload möglich. Folgende Felder können hochgeladen werden:

Preis, Artikelnummer, Artikelbeschreibung, Abweichende SKU, Artikelbezeichnung, Verfügbarkeit, Artikelbilder, Meta-Titel, -beschreibung und Varianten (max. 3 Ebenen).

Bestehende Veröffentlichungen werden durch das Update auf "Nur Bestand und Preisupload" gestellt, so dass die bisherige Bestandsupload-Funktionalität auch noch durch Preis ergänzt wird. Bitte überprüfen Sie Ihre Preiseinstellungen.



Neuerungen in der Artikelverwaltung

In der Artikelverwaltung, im Reiter „Sonderfunktionen“ -> Sonderfunktionen Artikelpreise -> Preisänderungen durchführen, gibt es ein neues Feld mit der Bezeichnung „Lieferanten-Nr.“ Wählt man hier im neuen Feld eine Lieferanten-Nr. aus, werden alle Artikel gelistet, in denen der Lieferant als Hauptlieferant hinterlegt ist.

Neues aus der Entwicklung Neuerungen in der Artikelverwaltung

Es ist jetzt möglich, in der Artikelverwaltung Chargenartikel ohne MHD/Verfallsdatum zu erfassen. Ebenfalls können Chargenartikel nun auch mit Produktionsdatum erfasst werden. Beide Artikeleigenschaften können über den Artikel ex- und importiert werden.

In der Artikelverwaltung kann jetzt hinterlegt werden, ob auch die Produktionsmengen beim verfügbaren Artikelbestand mit berücksichtigt werden sollen.


Teuerungszuschlag

Es gibt jetzt die Möglichkeit im Reiter „Preise“, einen Teuerungszuschlag in % anzugeben. Dieser Zuschlag wird in den Beleg übernommen und immer auf den Gesamtpreis aufgeschlagen. Der Aufschlag wird als %-Wert angegeben. Wenn man mit dem Mauszeiger über das Feld im Beleg fährt, wird einem auch der Betrag angezeigt.

Der Teuerungszuschlag wird auch für die Kasse übernommen. Bei einer Live-Anbindung wird dieser direkt gezogen, ohne Live-Anbindung muss dieser einmalig repliziert werden.

Der Teuerungszuschlag aus einem Artikel (bzw. seinem Preis-von-Artikel) wird auch bei der Webshop-Replikation beachtet. Dies gilt für einen Standard-Preis, (der lt. Filiale - Webshop - Allgemein - Preisgruppe eingestellt ist) sowie für Preisgruppen/Kundengruppenabhängige Preise. So wie diese bisher auch im Standard übergeben wurden. Der Zuschlag wird nicht bei individuellen Lösungen wie Kundensonderpreise, oder eigenen Anbindungen beachtet. Über den Platzhalter {ART.TEUERUNGSZUSCHLAGPROZENT} kann der Zuschlag im Text, oder als freies Feld zugeordnet werden.

Beim Orderabruf wird der Teuerungszuschlag NICHT separat ausgewiesen, da der zum Zeitpunkt des Kaufs angewendete Zuschlag nicht zu VARIO übertragen wird, sondern es wird im Standard der Kaufpreis verwendet, der über den Shop/die Verkaufsplattform gemeldet wird.



Neues im Einkauf und Verkauf

Beim Auftragsstapelimport kann jetzt auch ein Zusatztext über oder unter den Positionen mit eingefügt werden.

Sowohl im Einkauf als auch im Verkauf ist es möglich die MwSt. aus dem Einzelpreis herauszurechnen. Dafür muss der Beleg im Editiermodus sein und der Focus im Feld Einzelpreis liegen. Sie finden die Funktion im Verkauf unter Sonderfunktionen Positionen ->Sonstiges ->Mehrwertsteuer abziehen und im Einkauf unter Sonderfunktionen Positionen ->Mehrwertsteuer abziehen.

Mit dem neuen Menüpunkt „Unterlieferte Aufträge je Kunde zusammenfassen“ ist es nun möglich, offene unterlieferte Aufträge zusammenzufassen. Zu beachten hierbei ist, dass die Aufträge identische Lieferbedingungen, Zahlungsbedingungen und Lagerkreise besitzen. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit die Aufträge nach Liefertermin zusammenzufassen.

Nicht gebuchte Vorkasse Aufträge und alle Belege ab einem Lieferschein können nur noch mit einem Wasserzeichen gedruckt werden, solange diese nicht gebucht wurden. Auf der Einkaufsseite betrifft das alle Belege ab Bestellungen.

In der Bestellverwaltung ist es jetzt möglich, bei Bestellungen unter Sonderfunktionen Positionen, Positionen aus Vorbelegen (Anfragen) einzufügen.



Alles rund um die Finanzen

Es werden bei der Übergabe an FibuNet nur noch Rechnungsumbuchungen für Gutschriften gebucht, wenn die Gutschrift auch auf Verrechnungsart "Verrechnen" steht.

Im Bereich des FiBu-Workflows für Kontoauszüge kann nun auch das im Banking zugeordnete FiBu-Konto oder die Bemerkung als Bedingung verwendet werden.

Bei der FiBu-Übergabe DATEV wird nun die "Zahlungsart FiBu" im Belegfeld 2 übergeben (und falls nicht vorhanden die Vario-Zahlungsart), wenn in den DATEV-FiBu-Parametern "Zahlungsart übergeben" angehakt und "Belegfeld 2 nicht füllen" nicht angehakt ist.

Ab der DATEV-Version 12 (2021) wird in der Buchungsübergabe im Feld "Auftragsnummer" nun die Zahlungs-Referenz des Beleges und wenn nicht vorhanden, die Bestell-Referenz aus dem Webshop mit der Kennung "Sonstige" übergeben. Diese Info kann dann evtl. von DATEV zum nachträglichen Abgleich mit Zahlungsanbietern verwendet werden.

Als Platzhalter für Buchungstexte können nun für Eingangsrechnungen auch die Positionen verwendet werden (z.B. {BSP.BEZEICHNUNG}). Weichen die Buchungstexte für die Positionen untereinander ab, so werden evtl. Positionen mit gleichen Konten nicht mehr verdichtet, wenn der Buchungstext nun unterschiedlich ist. Platzhalter, die nicht gefunden werden (Versandkosten auf Eingangsseite z.B. haben keinen Positionsplatzhalter), werden nun nicht mehr ausgegeben (bisher: der Platzhalter wird im Buchungstext im Original dargestellt, also z.B. {BSP.BEZEICHNUNG}



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Über den Autor
Larissa Pontow
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