Insellösungen und Insellösung

Trotz des digitalen Fortschritts und Industrie 4.0 sind Insellösungen noch heute im Einsatz. Aber woran liegt das und was sind Insellösungen überhaupt?


Was sind Insellösungen?


Insellösungen sind isolierte technische Systeme, die nur innerhalb ihrer eigenen Grenzen wirken. Insellösungen interagieren nicht mit anderen Systemen und lösen in der Regel spezielle Probleme.

Kommen Insellösungen im Unternehmen zum Einsatz, muss mit unterschiedlichen Anwendungen und Systemen gearbeitet werden. Uneinheitliche Bedienoberflächen und Softwares sind das Resultat und erschweren häufig die Arbeit der Mitarbeiter.


Wo kommen Insellösungen zum Einsatz?


Moderne Technologien und die zunehmende Digitalisierung – auch im Hinblick auf die Industrie 4.0 und Smart Factory – fordern ganzheitliche vernetzte Lösungen. Der Bedarf nach Insellösungen wird in den nächsten Jahren sicherlich weiter abnehmen. Dennoch werden Insellösungen noch heute in den unterschiedlichsten Bereichen von Unternehmen eingesetzt. Der Gedanke ein Unternehmen sowohl betriebswirtschaftlich als auch informationstechnisch ganzheitlich zu betrachten und zu vernetzen, ist noch relativ neu.


Welche Gründe sprechen für die Nutzung von Insellösungen?


Argumente pro Insellösungen – gibt es die überhaupt? Bei dem Thema Insellösungen scheiden sich die Geister. Es liegt auf der Hand, dass der Einsatz von Insellösungen in den nächsten Jahren stark zurückgehen wird. Dennoch werfen wir kurz einen Blick auf mögliche Gründe, die für den Einsatz von Insellösungen sprechen:


Einzelne Unternehmensbereiche fordern eine spezialisierte Softwarelösung.


In einigen Unternehmen werden Softwarelösungen benötigt, die auf einen einzelnen Arbeitsbereich zugeschnitten sind. Softwarelösungen, die lediglich einen Unternehmensbereich abdecken, überzeugen in der Regel mit ausgefeilten Funktionen, die nur schwer von einem ERP-System aufgefangen werden können – schwer, aber nicht unmöglich.

Des Weiteren gibt es Unternehmen, für die Insellösungen genau richtig sind. Beispielsweise, wenn der Bedarf nach Vernetzung so minimal ist, dass der Integrationsaufwand eines zentralen Systems viel zu hoch ausfallen würde.


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.


Sind Insellösungen im Einsatz, haben diese sicherlich zum Unternehmenserfolg beigetragen – warum sollte dann das gewohnte und gutlaufende System erneuert werden? Trennen Sie sich von einem (scheinbar) altbewährten System, wird sich Widerstand in der Belegschaft auftun. Bei der Umstellung auf ein ERP-System sollten vorher die Vorteile eines neuen Systems gemeinsam mit der Belegschaft ausgearbeitet werden.


Welche Nachteile ergeben sich durch die Nutzung von Insellösungen?


Solange Insellösungen nicht zum integralen Bestandteil des Tagesgeschäfts gehören und nur sporadisch zum Einsatz kommen, sind verzögerte Abläufe höchstwahrscheinlich nicht das Resultat aus der Anwendung einzelner Software-Tools. Sollten jedoch mehrere Mitarbeiter regelmäßig und abteilungsübergreifend mit ein und demselben System arbeiten, stellen Insellösungen einen großen Störfaktor dar – womit wir schon bei dem ersten Nachteil von Insellösungen angelangt wären.

Hinzukommen:

  • Ineffiziente Unternehmensprozesse
  • Ressourcenverschwendung
  • Kollaboratives Arbeiten ist schier unmöglich
  • Erhöhter Abstimmungsbedarf
  • Kein Anknüpfen an die Digitalisierung
  • Unterschiedliche Bedienoberflächen für Mitarbeiter/innen
  • Entstehung hoher Kosten im Verlauf der Nutzung
  • Daten- und Prozessunsicherheiten
In Zeiten der Digitalisierung und der Smart Factory stellen Flickenteppiche aus Insellösungen ein großes Hindernis dar, die nicht nur hohe Betriebskosten verursachen. Zwangläufig werden Unternehmen in naher Zukunft ein integriertes System benötigen, welches nahezu alle Prozesse eines Unternehmens steuert und abbildet.


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