Disposition

Die Disposition spielt in Unternehmen unterschiedlichster Branchen eine elementare Rolle. Die Begriffsbedeutung variiert je nach Branche, erstreckt sich aber im Wesentlichen auf die Bereiche Einkauf, Transport und Lager.


Begriffsdefinition: Disposition


Der Begriff Disposition kommt aus dem Lateinischen und wird mit Anordnung, Entscheidung, Zuweisung und Verfügung übersetzt. Die Aufgaben der Disposition liegen hauptsächlich im organisatorischen Logistikalltag.

Die Disposition umfasst die Planung, den Entwurf, die Maßnahme oder auch die Anordnung innerhalb eines Unternehmens und ist unmittelbar mit den zu treffenden Entscheidungen verbunden. Nahezu jede Entscheidung wird durch Dispositionen vorbereitet.

Die Person die Entscheidungen trifft, wird in diesem Zusammenhang als Disponent bzw. Disponentin bezeichnet.

Innerhalb der Disposition wird entschieden, wann und wie ein Auftrag umgesetzt werden kann. Die Branche entscheidet darüber ob es sich um einen verbrauchs- oder bedarfsabhängigen Auftrag handelt. In jedem Fall soll dieser mit möglichst geringen Kosten durchgeführt werden.

Der Begriff Disposition variiert allerdings je nach Einsatzgebiet. Während die Disposition im wirtschaftlichen Bereich die Aufgabe innehält, alle Mittel sowie Aufgaben innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation zielführend zu verteilen, also mit dem geringstmöglichen Aufwand die größtmöglichen Erträge zu erzielen, wird die Disposition in der betrieblichen Organisation dem Lagerbereich zugeordnet.


Die Disposition im wirtschaftlichen Bereich und in der betrieblichen Organisation – welche Unterschiede sind festzustellen?


Im wirtschaftlichen Bereich fußt die Disposition in erster Linie auf Unternehmensentscheidungen bezugnehmend auf die verfügbaren Mittel und Aufgaben. Der Disponent hat in diesem Zusammenhang die Aufgabe, alle bestehenden Aufgaben und Mittel den vorhandenen Ressourcen zuzuordnen und eine optimale Auslastung zu gewährleisten. Je nach Größe des Unternehmens ist eine ganze Abteilung für die Disposition zuständig. Die Optimierung sämtlicher Unternehmensprozesse steht bei jeder Entscheidung im Mittelpunkt. Zeit und Kostenersparnis stehen dabei im Vordergrund. Der Digitalisierung wird auch in diesem Bereich eine immer wichtiger werdende Rolle zuteil.

Die rein betriebliche Bedeutung des Begriffs „Disposition“ bezieht sich auf den Lagerbereich eines Unternehmens. Der Disponent/die Disponentin ist aus dem Lager heraus dafür zuständig, dass alle internen Bereiche versorgt sind und die Produktion optimal vonstatten gehen kann. Die Logistik nimmt in diesem Zusammenhang einen zentralen Stellenwert ein.
Grafik: Prozessoptimierung durch die Disposition
Produzierende Gewerbe sind auf sehr gute Disponenten angewiesen. Sollte ein Bereich nicht aus dem Lager heraus versorgt werden können, hat der Disponent die Aufgabe die Problematik schnellstmöglich zu korrigieren und den reibungslosen Ablauf der Produktion wiederherzustellen. Andernfalls besteht die Gefahr, andere Abteilungen und deren reibungslosen Ablauf zu stören.

Aus unternehmerischer Sicht umfasst die Disposition allerdings nicht nur den internen Bereich. Der Warenversand spielt eine ebenso wichtige Rolle in der Disposition.

Bereits in der Projektplanung nimmt die Disposition einen großen Stellenwert ein. Der Disponent muss bereits in der theoretischen Planung von Projekten die Möglichkeit haben Ressourcen zu planen und verteilen zu können. Nur so können Unternehmensprozesse reibungslos weiterlaufen und Verluste vermieden werden.


Welche Arten der Disposition werden in der Logistik unterschieden?


In der Logistik wird die Disposition in folgende Kategorien unterteilt:
  • Beförderung von Materialien
  • Produktion
  • Materialfluss
  • Einlagerung und Auslagerung
  • Kommissionierung
  • Verladung
  • Entladung
  • Wareneingang
  • Warenausgang

Kann die Disposition mit Hilfe eines Warenwirtschaftssystems abgewickelt werden?


Dispositionen werden bereits seit geraumer Zeit computergestützt durchgeführt. Moderne Warenwirtschaftssysteme, wie das VARIO Warenwirtschaftssystem, unterstützen Unternehmen bei sämtlichen Unternehmensprozessen. Angefangen von der Disposition über den Wareneingang und -ausgang bis hin zur Übergabe an den Versender. Mit einer modernen und für das Unternehmen passenden Warenwirtschaftssoftware kann die Disposition optimal durchgeführt werden.


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