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Achtung Amazon-Händler: Doppeltes Anlegen von Artikeln kann abgemahnt werden

In regelmäßigen Abständen wird über Abmahnungen unter Online-Händlern wegen des sog. „Anhängens“ an ein Angebot auf Amazon berichtet. Doch auch umgekehrt kann es offensichtlich zu Problemen kommen, wenn sich zwei Konkurrenten gerade nicht zusammen über eine ASIN listen lassen, sondern den Artikel doppelt anlegen.

Mitgehangen, mitgefangen!

Ein eingestelltes Produktangebot wird von Amazon automatisch einem bereits vorhandenen identischen Produkt zugeordnet. Der neu hinzukommende Verkäufer erscheint dann in der Liste der Verkäufer bei dem jeweiligen Produkt und darf keine neue Produktdetailseite anlegen. Damit bezweckt Amazon, die Plattform übersichtlich zu halten und Kunden Transparenz und einfache Preisvergleichsmöglichkeiten zu bieten.

Über das Anhängen bei Amazon tobt aber immer noch ein Streit. Darf sich der Konkurrent anhängen und Fotos oder Markennamen mitnutzen, welche Konsequenzen drohen, wenn einer der gelisteten Händler unzulässige Änderungen der Artikelbeschreibung vornimmt? Nicht umsonst ist die Idee, sein eigenes Süppchen zu kochen, nicht von der Hand zu weisen.

Gesagt getan, machte ein großer Amazon-Händler ernst und besorgte sich für 10.000 Artikel eine neue eigene EAN. Durch diesen Trick wurden die Angebote nicht mit den bereits vorhandenen Angeboten zusammengeführt. Suchanfragen wurden aber dadurch insoweit beeinflusst, dass Kunden davon ausgingen, der Händler sei der einzige Anbieter des Produkts. Abgesehen von dem Verstoß gegen Amazon-Grundsätze ist diese Methode noch aus einem anderen Grund gefährlich. Wie die Kanzlei HKMW auf ihrer Webseite berichtet, ist von einem solchen Vorgehen dringend abzuraten, weil außerdem ein abmahnfähiger Rechtsverstoß vorliegt.

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Bloginfo

22. Mai 2017

17. September 2018